Marokko – Marakesch – März 2026



Clubausflug MAROKKO – Marrakesch
Samstag, 21. – Dienstag, 24. März 2026

Abflug von Salzburg um 10:40 Uhr, Ankunft um 14:30 Uhr Lokalzeit, Zeitverschiebung mit eingerechnet, so brachte die Eurowings mit dem Airbus A320 die zwanzigköpfige Reisegruppe des FAN-CLUB Salzburg Airport nach Marrakesch.
Nach den Einreiseformalitäten, die sich langwierig gestalteten und einer chaotischen Abholung des Gepäckes, die Koffer kamen wahlweise auf verschiedene Bänder an, fand der Transfer in das gebuchte Hotel „El Andalous“ statt. Nach Bezug der Zimmer klang der Tag mit gemütlichem Beisammensein und mit Stärkung am Buffet aus.
Nach dem Frühstück, für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Marrakesch gut gerüstet, konnte es losgehen. Nachdem die Verwirrung über die Uhrzeit beigelegt war, kam auch der Tour-Gide und brachte der Gruppe die Stadt und Geschichte näher.
Marrakesch, bekannt als „Rote Stadt“, liegt im Zentrum Marokkos, Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und mit über einer Million Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Marrakesch ist neben FèsMeknès und Rabat eine der vier Königsstädte Marokkos und liegt in einer Ebene nördlich des Hohen Atlas auf einer Höhe von etwa 450 m ü.d.M.  Der Hohe Atlas erhebt sich an seiner höchsten Stelle auf 4.167 Meter.
In der Nähe von Marrakesch verläuft auch eine Bruch- und Überschiebungszone der Eurasischen mit der Afrikanischen Platte, was das Erdbeben in Marokko 2023 auslöste und Schäden verursachte. Am Wiederaufbau und Reparatur wird gearbeitet. Die Altstadt und Gärten von Marrakesch stehen seit 1985 auf der Liste des Weltkulturerbe der UNESCO. Zu den Attraktionen zählen die Djemaa el Fna, ein lebendiger Marktplatz mit  orientalischen GeschichtenerzählerSchlangenbeschwörer, Affenhalter und Gaukler.
Die berühmten Suqs in denen Händler ihre Ware verkaufen, gelten als beliebte Touristenattraktionen. Hier können landestypische Souvenirs wie Gewürze, bunte Tücher, Metall- und Lederwaren erworben werden.
Der Menara-Garten, ein öffentlicher Stadtpark, ist um ein zentrales Wasserbecken angelegt und bewässert einen Olivenhain von dem ein weitläufiges Kanalsystem ausgeht.
Der Bau des Bahia-Palasts aus der Mitte bis zum späten 19. Jahrhundert wurde erstmals in den 1860er Jahren begonnen und wurde zwischen 1894 und 1900 erweitert. Die Räume beinhalten aufwendig bemalten Holz- und Stuckdecken, geflieste Wände und Böden. Die großzügig bepflanzten Innenhöfe mit Brunnen und Wasserspielen sorgen an heißen Tagen für angenehme Kühle.
Die Medersa Ben Youssef ist eine ehemalige Koranschule im Herzen der Medina. Die Koutoubia-Moschee ist die größte Moschee von Marrakesch. Sie stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und ist damit eine der ältesten Moscheen Marokkos.
Heilendes, für die Gesundheit oder für kosmetische Zwecke dienlich, bot in der Altstadt ein Apotheker seine Waren an und informierte über Inhalt und Wirkung der Präparate, die auch auf Interesse bei den Besuchern stießen.
Der zweite Tag brachte die Reisegruppe ins Umland.
Im Jahr 2016 eröffnete der österreichische Künstler André Heller etwa 30 km südöstlich der Stadt seinen botanischen Skulpturengarten Anima. In verschlungenen Wegen mit üppiger Bepflanzung entstand eine Komposition aus Kunst und Natur.
Wie sich das Leben und Wohnen einer Berberfamilie gestaltet, veranschaulichte der Besuch in deren Haus mit Einladung zum Tee.
Bevor die Tour endete, kehrten die Ausflügler noch in einem Gasthaus ein. Auf der Terrasse konnte gut gespeist werden mit Blick auf den Hohen Atlas.