Presseschau Mai 2026

Quellen aus Printpresse und InternetZusammengestellt von Ursula Weidenhiller

Fahrzeugsegnung am Mozartairport
Am 16. April wurden insgesamt sechs neue Einsatzfahrzeuge offiziell in Betrieb genommen. Im Beisein zahlreicher Feuerwehren aus dem Nahbereich des Flughafens und vieler geladener Gäste nahm Pfarrer Christian Schreilechner die Weihung der neuen Fahrzeugflotte vor. Neben 5 Flughafenfahrzeugen wurde auch ein Neuzugang der Berufsfeuerwehr Salzburg, ein Großtanklöschfahrzeug mit einem Fassungsvermögen von 16.000 Litern Wasser und ein Technikfahrzeug mit geistlichem Segen versehen.
Mit der Integration der neuen Fahrzeuge in die Bestandsflotte setzte der Flughafen einen weiteren wichtigen Schritt zur Erhöhung der Sicherheit. Um im Ernstfall schnell und effizient handeln zu können – die Einsatzzeit von 180 Sekunden am Flughafengelände ist gesetzlich vorgeschrieben – sind Effizienz, ein gut eingespieltes Team, modernste Technik und exakt vorgegebene Abläufe maßgelbliche Kriterien bei der Bekämpfung von Bränden oder bei Rettungsmaßnahmen. 
Ein besonderes Highlight ist das neue Flughafen-Großlöschfahrzeug vom Typ „Panther 6×6“ der Firma Rosenbauer, welches sich bereits seit Oktober 2025 in der Einführungs- und Einschulungsphase der Flughafenfeuerwehr befindet. Mit einer Leistung von 700 PS, einer Kapazität von 12.500 Litern Wasser, 1.500 Litern Schaummittel und 250 Kilogramm Löschpulver ist das Spezialfahrzeug optimal für die schnellen Einsätze im Flughafenbereich gerüstet. Besonders hervorzuheben ist die Beschleunigung von 0 auf 80 km/h in nur 34 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120km/h. Neben dem neuen Panther wurden auch ein Rüstlöschfahrzeug (mit 4.500 Litern Wasser, 200 Litern Schaum, Frontmonitor und Automatikgetriebe), ein Einsatzfahrzeug für den Airport Duty Manager (Pistenkontrollen und Messfahrten), ein kleines Zubringerfahrzeug der Feuerwehr sowie ein vollelektrisches PRM-Fahrzeug (Hebelift für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen) – das erste seiner Art in Österreich, auch geeignet für den Einsatz bei Großflugzeugen – offiziell in Betrieb genommen. 

Neue Direktverbindung bis Ende Oktober
Bis 24. Oktober fliegt GP-Aviation zweimal wöchentlich – jeweils donnerstags und sonntags – von der Mozartstadt in den Kosovo, nach Pristina.
Die Direktverbindung kommt damit der großen Nachfrage der kosovarischen Community nach, denn im Einzugsgebiet des Flughafens Salzburg leben schätzungsweise 40.000 bis 60.000 Menschen mit familiären Wurzeln im Kosovo. Diese Bevölkerungsgruppe reist erfahrungsgemäß besonders häufig in den Kosovo, vor allem zu Familienbesuchen, Feiertagen und aus privaten und geschäftlichen Gründen. Auch touristisch entwickelt sich die Region stetig und wird immer mehr zu einem Geheimtipp für Individualreisende. So verfügt Pristina etwa über eine sehr lebendige Café- und Ausgehkultur. Außerdem locken Regionen wie Prizren oder die Rugova-Schlucht zunehmend auch österreichische Wanderer und Naturliebhaber an.

SkyAlps fliegt ab Juni jeden Samstag und Dienstag in die „Ewige Stadt“ Rom
Die Flüge mit SkyAlps sind ab sofort online sowie in den Reisebüros buchbar.  www.skyalps.com

Informationen zum aktuellen Flugangebot und zum gesamten Streckenangebot befinden sich auf der Website des Salzburg Airport.

Isabella Laimer wird ab 1. Juni 2026 Chief Commercial Officer und übernimmt die Leitung Vertrieb & Aviation
Isabella Laimer startete 2013 ihre berufliche Laufbahn am Salzburg Airport in unterschiedlichen Funktionen und verfügt über umfassende Erfahrung im Aviation-Bereich sowie im Vertrieb und Marketing. 
Auch der FAN-CLUB gratuliert zum gewonnenen Auswahlverfahren und wünscht alles Gute zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

Ryanair feierte am 23. April am Flughafen Salzburg 25 Jahre günstige Flugpreise in Österreich
Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer freute sich bei einer kleinen Feier:
„Es ist immer schön Jubiläen zu feiern – unser Flughafen wird 100 Jahre alt und die Partnerschaft mit Ryanair in Salzburg feiert ein silbernes Jubiläum, denn der erste Flieger mit Michael O’Leary an Bord landete 2001 – also vor 25 Jahren – in Salzburg“
Seit dem Start ihres ersten Fluges von Salzburg nach London im April 2001 hat Ryanair mehr als 40 Millionen Passagiere von und nach Österreich befördert und trug zur Verbesserung der Konnektivität, dem Wachstum des Tourismus, der Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen und der Förderung des Wirtschaftswachstums im ganzen Land bei.
Nebenbei erhöht Ryanair den Druck auf die Bundesregierung: So forderte die Airline die Abschaffung der Flugabgabe und die Senkung diverser Gebühren. Die Fluglinie drohte, andernfalls ihr Angebot zu reduzieren.

Preis für Kinderbuch: Reichenhaller Autorin Judith Spörl ausgezeichnet
Liebevoll „Tante Ju“ genannt, nun wurde Judith Spörl, Fluglotsin am Salzburg Tower und auch Kinderbuchautorin mit ihrer Illustratorin Arabell Watzlawik bei der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Verliehen wurde der begehrte »Selbie« in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch mit dem Titel „Eine Tür für den Pomps“. Bei der feierlichen Preisverleihung auf der großen Bühne der Leipziger Buchmesse wurden die drei besten verlagsunabhängig veröffentlichten Bücher des Jahres ausgezeichnet.
Judith Spörl war beim September-Clubabend 2017 zu Gast und berichtete, wie sie über den Segelflug zur Fluglotsin am Salzburg Tower landete sowie über ihre Ausbildung bei der Deutschen Flugsicherung. Damals präsentierte sie ihr erschienenes Buch „Lena fliegt sich frei“.

Flughafen München – Neubau vergrößert Kapazität des Flughafens
„Servus Welt“ war zu lesen: Der nach sieben Jahren Bauzeit fertiggestellte Erweiterungsbau des ersten Terminals schafft Raum für bis zu sechs Millionen zusätzliche Passagiere im Jahr. Das 665 Millionen Euro teure Bauwerk ist 360 Meter lang und der neue Pier bietet Platz für bis zu zwölf Flugzeuge, die hier gleichzeitig abgefertigt werden können, darüber freut sich Flughafenchef Jost Lammers.
Gedacht ist der Erweiterungsbau für den stark wachsenden Interkontinentalverkehr. Eine eigens für die A380 gebaute Fluggastbrücke macht das Ein- oder Aussteigen über zwei Etagen auf drei Fluggastbrücken möglich. Vom Terminal eins fliegen die nicht zum Lufthansa-Konzern oder deren Partnern zählenden Fluggesellschaften.
Die nächste Erweiterung ist bereits geplant: Hier will die Lufthansa am zweiten Terminal Platz für bis zu zehn Millionen weitere Fluggäste schaffen. Die Fluggesellschaft ist Mitbetreiberin des zweiten Terminals und will dort bis 2035 einen weiteren Neubau mit Kapazität für bis zu 10 Millionen Passagiere hochziehen. Im vergangenen Jahr starteten und landeten in München gut 43 Millionen Fluggäste.
Bei der Eröffnung des Erweiterungsbaus kündigte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) an, den Flughafen mit zusätzlichen Regionalzügen und S-Bahnen „weit besser“ an den Hauptbahnhof München anzuschließen.

Terminal 3 von Frankfurt startete am 23. April
Rund vier Milliarden Euro investiert der Flughafenbetreiber Fraport AG in den Ausbau – eines der größten privat finanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Bis zu 19 Millionen Passagiere sollen dort pro Jahr abgefertigt werden und in einer späteren Ausbaustufe auf 25 Millionen gesteigert werden.
Der Betreiber Fraport hat am 22. April den neuen Mega-Komplex feierlich eröffnet und einen Tag später in den Regelbetrieb genommen.  Der weitgehend skandalfreie und reibungslose Ablauf des vier Milliarden Euro teuren Bauprojekts ließ aufhorchen.
Großprojekte wie der Neubau eines Flughafens scheitern nicht an einzelnen Ereignissen, sondern an Organisationsfehlern. Längst sind in Deutschland für Milliarden-Bauten keine Generalunternehmer mehr zu finden, musste auch die börsennotierte Fraport AG vor dem Baustart im Oktober 2015 erfahren. So zerlegte man den Bauprozess in mehr als 300 Einzelprojekte, die über eine eigens geschaffene Tochter-Gesellschaft Fraport Ausbau Süd GmbH ausgeschrieben und gesteuert wurden.
Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurde mit einem „Design Freeze“ das ständige Umplanen unterbunden. Das sei die Grundlage für den reibungslosen Ablauf der Baustelle gewesen, sagte der Geschäftsführer der Projektgesellschaft, Harald Rohr.
Die Verantwortung für die Frankfurter Mega-Baustelle mit zeitweise mehr als 2.000 gleichzeitig aktiven Fachkräften lag in den Händen erfahrener Manager. Rohr hatte am Flughafen bereits das Terminal 2, das spektakuläre Bahnhofs- und Bürogebäude „The Squaire“ sowie die Cargo City Süd betreut. Die kaufmännische Leiterin Stephanie Buckwitz hat Berliner Regierungsbauten sowie die neue Europäische Zentralbank in Frankfurt in der Vita stehen.
An diesem Großprojekt waren auch Firmen aus Südostbayern mit einem nicht geringen Anteil beteiligt. Mehr als 400.000 qm Bruttogeschossfläche, neue Straßen, ein Parkhaus mit 8500 Stellplätzen und eine eigene Sky-Linie-Bahn, für diese Dimensionen waren spezialisierte Firmen gefragt. Etwa die Hälfte der Aufträge ging an Unternehmen aus einem Umkreis von 150 km rund um den Flughafen, doch auch Fachleute der Firma Lindner aus Arnstorf im Landkreis Rottal-Inn waren zum Teil über Jahre dort beschäftigt. Zeitweise bis zu 300 Monteure waren auf der Baustelle berichtete die Lindner-Group, die seit über zwei Jahrzenten auch am Terminal 1 tätig ist und unter anderem dort eine VIP-Loung im Fünf-Sterne-Standard ausstattete.

100 Jahre Lufthansa
„Hier in Berlin nahm alles seinen Anfang“ stellte der Regierende Bürgermeister Berlins fest.
Vor 100 Jahren sind die ersten Maschinen der Lufthansa zu Linienflügen gestartet.
Am 6. April 1926 hoben zwei Flugzeuge vom Flughafen Berlin-Tempelhof ab – die eine auf den Weg nach Zürich, die andere nach Köln.
Am Ostermontag wurde das Jubiläum in Berlin gefeiert. Lufthansa hat die Erstflüge nachgestellt.
„Luftverkehr verbinde Menschen und Kontinente. Wenn sich mehr Menschen miteinander verbinden und besser kennen würden, dann würde es wahrscheinlich weniger Kriege, weniger Tote und weniger Bomben geben“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bei der 100jahrfeier. Deswegen wünsche er sich auch mehr Luftverkehr.
Die Fluggesellschaft blickt auf eine lange Geschichte. Die erste Lufthansa wurde im Januar 1926 gegründet, als Deutsche Luft Hansa AG. Mit der Feier zur Gründung ihrer Vorgängerin bekennt sich die heutige Lufthansa zu ihrer vollständigen Geschichte, ohne die dunkle Seiten im Nationalsozialismus zu verschweigen.

Sehenswert zum Thema:
Die zwei Leben der Lufthansa
Zweiteiler auf ARTE TV Mediathek – Doku – Geschichte.  Verfügbar bis 16.06.2026

Die Themen, die die Presse und Nachrichtenwelt zurzeit beschäftigen, die Blockade der Straße von Hormus, die Kriege und ihre Folgen, eventuelle Kerosinknappheit, Insolvenzen wie jüngst bei „Spirit Airlines“ sind in dieser Presseschau ausgelassen. Die Vortragenden des Mai Clubabends haben sich mit dem Thema: „Die aktuellen Herausforderungen und globalen Trends in der Luftfahrt“ ausführlich beschäftigt.