Quellen aus Printpresse und Internet – Zusammengestellt von Ursula Weidenhiller
Salzburg TOP Winterflughafen im Analyse Ranking
Für Millionen Wintersportfans ist nicht Schneemangel das größte Risiko für den Skiurlaub, sondern verspätete oder gestrichene Flüge, so die Experten. Laut einer aktuellen Expertenanalyse ist der Flughafen Salzburg der zuverlässigste Ski-Flughafen Europas – und damit „der“ Top-Ski-Flughafen des Kontinents. „Salzburg wurde zu Europas Top-Ski-Flughafen gekürt, die aktuelle Analyse der unabhängigen deutschen Expertenplattform AirAdvisor stellt dem größten Bundesländerflughafen Österreichs ein gutes Zeugnis aus.,“ freut sich Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. Salzburg landete mit 9,25 Punkten auf Platz eins und sichert sich damit den Titel als bester Ski-Flughafen Europas. Nur 3,61 Prozent der Flüge verspäteten sich dort um mehr als 60 Minuten, die durchschnittliche Verspätung lag bei 104 Minuten, das Annullierungsrisiko betrug lediglich 0,3 Prozent.
Das Ranking verdeutlicht einmal mehr die Bedeutung des Flughafens für den Tourismusstandort.
Deutscher Manager wird Flughafen-Chef in Linz
111 Personen haben sich um den Posten des Chefs des Linzer Flughafens beworben. Nun wurde mit Jörg Ebbighausen bekanntgegeben, wer neuer Geschäftsführer wird. Diese Personalentscheidung fiel in einer Phase großer wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen. Der Vertrag des bisherigen Geschäftsführers Norbert Draskovits läuft noch bis Ende des Jahres. Eine geregelte Übergabe sei damit sichergestellt, heißt es in der Aussendung. Die Entscheidung fiel dann auf Ebbighausen, der über langjährige Managementerfahrung verfüge, so habe er etwa „als Bereichsleiter für Konzernentwicklung am Flughafen München zentrale strategische, digitale und kommerzielle Großprojekte“ verantwortet, hieß es in der Aussendung des Landes.
Flughafen verliert türkische Frachtflüge
Eine weitere Turbulenz muss der Linzer Flughafen hinnehmen. Turkish Airlines ziehen ihre Frachtflugzeuge ab. Bis zu einem Viertel der wöchentlichen Frachtflüge des Linzer Flughafens entfallen dadurch ab Ende März. Für den Linzer Flughafen bedeutet das weniger Geld,
denn die Landeentgelte für bis zu vier Flüge wöchentlich fallen weg. Das werde laut dem Sprecher des Linzer Flughafens, Ingo Hagedorn, zu spüren sein, aber keine dramatischen Auswirkungen haben. Wie hoch die Einnahmen sind, die dem Linzer Flughafen damit entgehen werden, konnte auf ORF-Oberösterreich-Anfrage nicht beantwortet werden. Das Landeentgelt fällt zwar weg, aber der zweite Teil des Frachtgeschäfts bleibt dem Linzer Flughafen erhalten. Die Luftfracht wird laut Hagedorn wie bisher zum Linzer Airport gebracht und dort für den Flugtransport auf Paletten gepackt. Die Waren werden dann jedoch nicht wie bisher in ein Flugzeug nach Istanbul verladen, sondern in einen Lastwagen. Dieser fährt dann bis Juni nach Wien und ab Juli nach Budapest, wo die Turkish Airlines ihre aus Linz abgezogenen Frachtflugzeuge einsetzen werden. Von dort gehen die Waren aus Oberösterreich nach Istanbul.
Der deutsche Paket-und-Brief-Expressdienst DHL wird weiterhin zwölfmal pro Woche Waren von und nach Linz fliegen. Laut Linzer Flughafen ist die Luftfracht das zweite große Standbein. 2025 wurden insgesamt 47.865 Jahrestonnen Luftfracht umgeschlagen, ein Rückgang von 9,5 Prozent gegenüber 2024. Die geflogene Fracht erzielte 2025 insgesamt 15.215 Jahrestonnen. Das machte laut Flughafen Linz einen Anteil von 31,7 Prozent vom Gesamtaufkommen aus.
Kurioses: Flugzeug in Linz gepfändet
Eine nicht geleistete Entschädigungszahlung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair an eine Frau hat auf dem Linzer Flughafen nun eine kuriose Konsequenz nach sich gezogen. Ein Exekutor brachte in einem Flugzeug der Fluggesellschaft ein „Kuckuck-Pickerl“ an. Die Maschine gilt damit offiziell als gepfändet.
Der Fall begann im Sommer 2024, als die Passagierin und zwei Begleitpersonen aufgrund einer über 13-stündigen Verspätung auf einen Alternativflug nach Mallorca umsteigen mussten. Durch die Verzögerung und den Ticketwechsel entstanden zusätzliche Kosten und Zinsen, die sich mittlerweile auf einen Betrag von 890 Euro summieren. Der Anwalt der betroffenen Frau leitete schließlich rechtliche Schritte ein, da Ryanair die Forderungen trotz mehrmaliger Aufforderung nicht beglich. Obwohl die Kanzlei ein Foto von der Pfändungsmarke im Flieger veröffentlichte, teilte Ryanair mit: «Keines unserer Flugzeuge wurde gepfändet. Alle Berichte, die etwas anderes behaupten, sind sachlich falsch.» Details nannte die Fluggesellschaft nicht.
Die Zeitung „Oberösterreichische Nachrichten“ konnte anschließend aber das Pfändungsprotokoll beim Bezirksgericht Traun einsehen und zitierte daraus am 11. März: «Am Flugplatz, 4063 Hörsching, Flugplatzstraße 1, wurde am 9.3.2026 gerichtlich gepfändet: 1 Passagierflug Ryanair EI-EXE Modell: Boeing 737-8AS.» Am Donnerstag, 12. März, erklärte die Kanzlei gegenüber der Zeitung dann, dass Ryanair den ausstehenden Betrag mittlerweile beglichen habe. «Plötzlich ging es rasch», so die Anwälte auf ihrer Facebook-Seite. Somit ist der Jet nun nicht mehr gepfändet.
Der Flughafen Zürich passt seine Gebühren an – nach unten. In der neuen Gebührenperiode ab 1. Oktober 2026 werden Airlines in Zürich im Schnitt um zehn Prozent entlastet. Das Swiss-Drehkreuz pflegt parallel behördlich verfügte Lärmstaffeln in die Gebührenordnung ein.
An den Verhandlungen um neue Entgelte haben unter anderem Swiss und Easyjet Europe teilgenommen. Die neue Gebührenperiode setzt laut Flughafen voraussichtlich am 1. Oktober 2026 ein. Der Flughafen darf laut Satzung keine Gewinne aus Gebühren ziehen, sondern nur eigene Kosten decken. „Die Gebühren werden auf Basis eines Mehrjahres-Ausblicks berechnet“, erklärte der Airport den Ansatz. „Dabei fließen unter anderem das erwartete Passagieraufkommen, Bauprojekte im aviatischen Bereich und die Betriebskosten, welche den Flugbetrieb betreffen, ein.“ Weil der Flughafen Zürich in kommenden Jahren mehr Passagiere erwartet, auf die diese Kosten verteilt werden können, konnten die Gebühren gesenkt werden. Der Flughafen Zürich hatte 2025 mit 32,6 Millionen Passagieren erstmals den Vorkrisenwert von 2019 überschritten. Das Nutzungsentgelt für die Gepäcksortieranlage werde künftig in die Landegebühren integriert, womit eine reduzierte Komplexität und eine vereinfachte Verrechnung erreicht werden könne.
Vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) verfügte, erhöhte Lärmgebühren, welche zusätzliche Lärmzuschläge sowie eine Neueinteilung der Lärmklassen in den sensiblen Nachtstunden vorsehen, werden laut Flughafen „mit Inkrafttreten der neuen Flughafengebühren ebenfalls per 1. Oktober 2026 umgesetzt“.
Politische Stabilität als Reisefaktor
Der Konflikt im Nahen Osten war Ende Februar eskaliert. Israel und die USA griffen den Iran aus der Luft an, Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion. In der Folge saßen dort Tausende Reisende fest – etwa an Flughäfen oder auf Kreuzfahrtschiffen. Krieg, Reisewarnungen, gesperrte Lufträume: Der Konflikt im Nahen Osten bringt Teile des Luftverkehrs ins Wanken, da doch diese Region als Umsteigedrehkreuz genutzt wird. Die Golfstaaten fürchten um ihr Image als sichere Reiseziele. „Das Siegel ist gebrochen“, sagte der katarische Analyst Ahmed Hilal dem Sender Al Jazeera. Metropolen wie Dubai, Abu Dhabi oder Doha galten lange als sichere Inseln. Nach Angriffen auf Flughäfen, Hotels und dicht bewohnte Gebiete könnte es dauern, bis sie diesen Status zurückerlangen. In Israel und den Palästinensergebieten leidet der Tourismus schon seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Gaza-Krieg unter schweren Einbußen. Der neue Krieg mit dem Iran versetzt der Branche nun einen weiteren Schlag.
„Enorm gestiegene Nachfrage“
Lufthansa spürt auch Nachfrage von Passagieren, die eigentlich mit Emirates, Etihad Airways oder Qatar Airways fliegen wollten. „Weil die Drehkreuze im Nahen Osten geschlossen sind, sehen wir eine enorm gestiegene Nachfrage vor allem nach Asien“, sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Lufthansa will jetzt zusätzliche Flüge nach Singapur, Indien, China und Südafrika ins System packen. Anders lasse sich die gestiegene Nachfrage nicht bedienen, sagte der Manager.
Die Fluggesellschaft Air India hat eine kurzfristige Erhöhung ihrer Kapazitäten auf wichtigen Langstreckenverbindungen angekündigt. Zwischen dem 10. und 18. März 2026 wird das Unternehmen insgesamt 78 zusätzliche Flüge durchführen, um auf die sprunghaft angestiegene Nachfrage im internationalen Luftverkehr zu reagieren. Angeboten werden alternative Routen über die indischen Drehkreuze Delhi und Mumbai. Durch die Bereitstellung von rund 17.660 zusätzlichen Sitzplätzen auf neun verschiedenen Routen positioniert sich die Airline als zentraler Akteur zur Aufrechterhaltung der globalen Konnektivität. Die zusätzlichen Kapazitäten konzentrieren sich vor allem auf europäische Metropolen wie London-Heathrow, Frankfurt, Amsterdam, Paris und Zürich. Insbesondere die Verbindung zwischen Delhi und Frankfurt wird durch tägliche Zusatzflüge verstärkt. Für die Routen nach Europa setzt Air India primär Flugzeuge vom Typ Boeing 787-8 Dreamliner ein. Auch der nordamerikanische Markt steht im Fokus: Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen sind drei zusätzliche Rotationen zum John F. Kennedy International Airport in New York geplant, die mit größeren Maschinen des Typs Boeing 777-300ER bedient werden sollen.
Kerosinpreis schießt durch die Decke
Der extreme Preissprung bei Ölpreis schlägt voll auf den Kerosinpreis durch – in den USA verteuerten sich Flugtreibstoffe seit Kriegsbeginn bereits um mehr als 50 Prozent. Die Angst vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus bleibt ein bestimmendes Thema auf dem Ölmarkt. Seit den amerikanisch-israelischen Attacken auf den Iran und den iranischen Gegenangriffen passieren kaum noch Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Durch diese wird in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert. Sie ist auch sehr wichtig für den Transport von Flüssiggas, etwa aus Katar. Aufgrund der faktischen Blockade der Meerenge von Hormus gehen den Produzenten am Persischen Golf teils die Lagerkapazitäten aus. Kuwait hat seine Produktion Medienberichten zufolge bereits gedrosselt.
Iranische Streitkräfte nehmen immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier: In Bahrain griff der Iran Treibstofflager an, auch im Oman wurden Treibstofftanks getroffen.
Auch bei Alternativrouten die erforderlichen Dokumente berücksichtigen!
Einige Staaten verlangen diese auch im Transit.
Elektronische Reisegenehmigung:
Österreicher benötigen für die Einreise in manche Länder eine elektronische Reisegenehmigung (eTA, ETA, ESTA). Es handelt sich um ein digitales Dokument, das meist direkt mit dem Reisepass verknüpft wird und oft kostenpflichtig ist. Zusätzlich zu den eTA-Ländern verlangen viele andere Staaten herkömmliche Visa (Visum im Reisepass) oder E-Visa. Die Beantragung sollte vor der Buchung oder zumindest rechtzeitig vor Reiseantritt erfolgen.
Hier sind die wichtigsten Länder, in denen eine elektronische Vorabregistrierung für österreichische Staatsbürger Pflicht ist:
– Großbritannien (UK-ETA): verpflichtend per 25. Februar 2026 für alle Reisenden
– USA (ESTA): Pflicht für Einreisen auf dem Luft- oder Seeweg.
– Kanada (eTA): Pflicht bei Einreise per Flugzeug.
– Australien (ETA/eVisitor): Erforderlich für Touristen.
– Neuseeland (NZeTA): Erforderlich für visumfreie Einreisen und einige mehr
–Thailand: Digital Arrival Card Submission – Einreichung drei Tage vor Einreise (72 Std. Zeitunterschied beachten)

